Alexander Fufaev
Ich heiße Alexander FufaeV und hier schreibe ich über:

5. Dezember 2023: Merino-Handschuhe und ein komischer Traum

5. Dezember 2023. Ich bin um vier Uhr morgens aufgewacht. Ich habe an Rebekka gedacht. Passen wir zusammen? Dann an Anna gedacht und wie sie mich mit Rebekka in der Bibliothek sieht und sich ärgert. Dann an Nelli, die mir eine Mail geschrieben hat und sich mit mir verabreden will, aber ich antworte: »In einem Paralleluniversum. Ich konzentriere mich jetzt auf ein anderes Mädchen, Rebekka«. Dann dachte ich an Luisa in engen Leggings, bekam einen Ständer und wichste.

Danach war ich entspannt und schlief ein. Ich hatte einen Traum:

Ich gehe einen Waldweg entlang. Eine Frau kommt mit ihrem Hund an mir vorbei. Ich fange an zu hüpfen, um sie auf mich aufmerksam zu machen, und am Ende des Weges hüpfe ich ihr entgegen. Am Ende des Weges hüpfe ich ihr entgegen. Dann sehe ich am Wegrand einige Leute, die sich an einem Fluss sonnen, darunter zwei Mädchen im Bikini, die auf dem Boden liegen. Eines der Mädchen steht auf und geht weg. Ich spreche das andere Mädchen an. Sie wirkt abweisend. Sie stellt sich auf alle Viere, mit dem Hintern in meine Richtung und macht ein Hohlkreuz, so dass ihre Schamlippen herausschauen.

»Oh, schau, ein Löwe«, sagte ich. Sie schaute ihn an und »oh hallo« und kuschelte sich an ihn.

Der Löwe sah mich mit seinen teuflischen Augen an und wollte mich anspringen. Ich machte einen Schritt zur Seite und er fiel in den See. Ich kletterte auf das Dach.

»Bist du blöd?« rief ich der Frau zu, die mich auch verfolgte. Der Löwe rannte hinter ihr her, entdeckte mich wieder und versuchte, ebenfalls auf das Dach zu klettern.

Aus der Küche hörte ich das Geräusch der Waschmaschine. Ich wachte auf.

In der Küche unterhalte ich mich kurz mit Lara. Sie fährt heute zu einer Fortbildung nach Berlin. Dann bin ich in die Bibliothek gegangen. Auf dem Weg habe ich noch zwei Buttercroissants und eine Quarktasche gekauft.

Ich war gegen 9.50 Uhr in der Bibliothek und habe vergessen, meine Trinkflasche mitzunehmen. Also nochmal zum Supermarkt. In der Bibliothek im Foyer habe ich Rebekka gesehen. Es schien als hätte sie mich ignoriert oder es war nur Einbildung und sie hat mich einfach nicht gesehen. Sie saß in der Cafeteria der Bibliothek, direkt am Fenster. Als ich rausging, nach rechts ging und am Fenster vorbeiging, holte sie etwas aus ihrer Tasche daneben und sah mich nicht.

Ich kaufte eine Flasche Mineralwasser. Dann zurück auf den Campus. Im HanoMacke einen Pfefferminztee getrunken und Buttercroissants gegessen. Maxi stand hinter der Theke und machte etwas am Handy.

Als ich die Tasse zurückstellte und Maxi kurz ansah, blickte sie von ihrem Handy auf und lächelte mich an, aber ich wandte meinen Blick schnell ab, drehte mich um und ging zielstrebig mit schnellen Schritten zurück zur Bibliothek. Ich wollte nicht, dass sie den Eindruck bekam, ich hätte noch Interesse. Das würde sie nur abschrecken.

Entlang der Mensa ging ich direkt auf das Fenster der Bibliothek zu, in dessen Ecke Rebekka saß. Sie scheint eher eine Einzelgängerin zu sein. Ich ging zum Fenster und klopfte an. Rebekka sah mich und lächelte mich an. Ich winkte ihr zu. Wahrscheinlich dachte sie in dem Moment »Oh nein, nicht der schon wieder«. Ich wollte mich ihr nicht aufdrängen und ging einfach zurück in den vierten Stock.

Gegen 15 Uhr bin ich nach Hause gefahren und habe bei Edeka am Kröpcke Obst und Gemüse eingekauft. In der Straßenbahn habe ich aus Neugier auf mein Handy geschaut. Und tatsächlich: »Hallo, hier ist Rebekka«. Ich habe mich darüber gefreut. Ich dachte schon Rebekka würde sich gar nicht mehr zurückmelden.

Meine Merino-Handschuhe von der Post abgeholt und Rebekka vorgeschlagen heute um 17 Uhr vor dem Weihnachtsmarkt zu treffen, um ein warmes Getränk zusammen zu trinken, etwas zu snacken und uns kennenzulernen. Sie schlug morgen vor, da sie was für die Uni tun muss.

Ich habe mich mit dem Roman »Der Meister und Margarita« vertraut gemacht, dem Lieblingsbuch von Rebekka und mir vorgenommen, das dazugehörige Hörbuch nach der Augenlaser-Operation zu hören. Ich muss nach der OP meine Augen sowieso schonen.


Mikroveränderung: Meine unhandliche Lederhandschuhe durch kompakte, schwarze Handschuhe aus Merinowolle ersetzt, die sogar noch wärmer sind als meine alten dickeren Handschuhe.