Alexander Fufaev
Ich heiße Alexander FufaeV und hier schreibe ich über:

16. Juni 2024: Heftiger Streit mit der Mutter. Manipuliert Stefanie?

16. Juni 2024. Es ist 7 Uhr morgens. Ich wache auf, weil Julien und Oxana sich heftig streiten. Ich kann hier nicht schlafen, ich bin müde. Ich versuche weiterzuschlafen. Es geht nicht, weil sie so laut sind. Meine Mutter fängt an zu weinen. Julien fährt weg. Meine Mutter fängt an, die ganze Wohnung zu putzen. Das höre ich aus Lauras Zimmer, in dem ich übernachte. Das Staubsaugen, das Wischen. Nach dem Staubsaugen schlafe ich ein.

Ich wache auf, weil meine Mutter ins Zimmer gekommen ist.

»So kann es nicht weitergehen«, sagt sie mit zusammengebissenen Zähnen und sieht mich an. Ich muss ein ernstes Wort mit dir reden", setzt sie sich auf die Kante des Bettes, auf dem ich zu schlafen versuche. »Wegen deiner beschissenen Freundin geht meine Beziehung kaputt«, schreit sie.

Das triggert mich sofort. Ich werde sofort wach.

»Ihr kennt Stefanie doch erst seit gestern. Gib nicht immer allen die Schuld für deine Probleme«, antworte ich.

»Sie kommt hier nicht mehr rein«, fährt sie wütend fort.

»Deshalb gehe ich jetzt, weil sie mich immer sucht«, sage ich.

»Du fährst NIRGENDWOHIN«, schreit sie mich an, «du bleibst hier und suchst dir endlich eine Wohnung und einen Job«.

»Mach ich, und du setzt dich hin und lernst endlich für deine Fortbildung«, schreie ich zurück, wohl wissend, dass meine Mutter das Lernen gerne immer weiter aufschiebt.

»Zuerst muss ich die Pisse von deiner Obdachlosen wegmachen«, schreit sie.

Aber Stefanie hat nichts auf dem Boden liegen lassen. Im Gegenteil, Mutter war gestern froh, dass alles in der Wohnung sauber war, als sie kurz Zuhause vorbeikam, um ihre Lernsachen zu Julien mitzunehmen.

»Schieb nicht alles auf Stefanie«, rufe ich, »du lernst nicht bei Julien, weil dich dort angeblich die Katze und er stören. Du kannst hier nicht lernen, weil entweder jemand da ist oder es dreckig ist. Und jetzt kommt Stefanie gerade recht, jetzt kannst du sie für alles verantwortlich machen«.

Das macht sie richtig wütend. Ich sehe, wie sich ihre Hände verkrampfen und sie die Zähne zusammenbeißt.

»Sie macht mein Leben kaputt«, sagt sie mit zusammengebissenen Zähnen, diesmal ohne zu schreien.

»Bei dir war schon vorher alles scheiße«, mache ich ihr mit beruhigter Stimme weiter Vorwürfe, »der arme Julien, jetzt verstehe ich, warum er es mit dir nicht aushält. Psychoterror ist das, was du hier abziehst.«

Sie führt ihre verkrampften Hände an mein Gesicht und ist kurz davor, mich zu schlagen.

»Fass mich nicht an«, sage ich und halte ihre Faust fest.

Ich stehe auf, ziehe mich an, nehme meinen Rucksack und will wegfahren.

»Wenn du jetzt gehst, bringe ich mich um«, sagt sie mit weinerlicher, wütender Stimme. Sie rennt zum Schrank, kommt zurück und nimmt vor meinen Augen irgendeine weiße Tablette.

»Ja, ich kenne dich. Setz mich unter Druck, damit alles so läuft, wie du es willst«, schreie ich sie an. Meine Hände zittern.

»Deine Scheißobdachlose macht alles kaputt. Julien ist weggefahren, weil er sich eckelt in meinem Bett zu liegen.«

Ich werde wütend. So wütend, dass ich mit den Fäusten auf sie zulaufe und kurz davor bin, sie anzufassen. Dann lasse ich die Fäuste los. »Sie ist ein Mensch«, schreie ich, »wie kannst du so unmenschlich sein?«

»Wo hast du sie aufgetrieben? Die läuft nachts herum, schläft bei irgendwelchen Männern und steckt sich mit irgendwelchen Krankheiten an», regt sie sich auf.

»Das ist mir egal. Ich liebe sie bedingungslos«, sprudelt es aus mir heraus und ich fange an zu weinen.

Mutter schweigt.

»Ich gehe spazieren«, sage ich und gehe.

Ich gehe den Feldweg entlang und bekomme Bauchschmerzen. Mein Magen reagiert schnell auf psychische Belastung. Ich setze mich an einen Tisch in einer Kapelle. Borsum Kapelle am frühen Morgen

Ich beruhige mich und kann nicht fassen, dass ich mich von meiner Mutter so habe triggern lassen. Vor allem kann ich nicht glauben, dass sie mich fast dazu gebracht hat, eine Faust zu machen und sie fast zu schlagen, damit sie aufhört, mich psychisch zu terrorisieren. Ich rufe Dascha an und frage, ob sie kommen kann, um die Situation zu beruhigen. Sie ist einverstanden.

Während ich auf einer Bank sitze, ruft mich Stefanie von Andi’s Handy an. Ich schlage ihr vor, mit ihr in die Klinik zu fahren. "Stimmt, du hast ja auch eine psychische Störung", antwortete darauf. "Andreas läuft hier mit einer Latte durch die Gegend", fügte sie hinzu. Das hat mich etwas eifersüchtig gemacht. Vielleicht hatte sie Sex mit ihrem Ex?

Nach der Beruhigung gehe ich zurück nach Hause. Es kommt zu einer weiteren Eskalation mit meiner Mutter. Ich will sofort fahren, weil ich es hier mit der Mutter nicht mehr aushalte. Ich packe meine Sachen und gehe. Auf dem Weg vor dem Haus kommen Dascha, Tobi und Laura gerade mit dem Auto an und überreden mich, für ein Gespräch zu bleiben.

Dascha übernimmt die Rolle der Moderatorin. Wir lassen jeden ausreden, und jeder erzählt seinen Teil, was ihn belastet und was alles passiert ist und was sich ändern muss. Mama will, dass ich nicht wie ein Penner bin, so schnell wie möglich einen Job und eine Wohnung suche.

Während unseres Gesprächs hat mich Andi angerufen und gebeten, wenn sich Stefanie bei mir meldet, dass ich sie frage, wo seine teure Uhr über 1000 Euro geblieben ist. Klaut sie wirklich?

Nach dem Gespräch zu fünft, habe ich mich mit Mama einigermaßen versöhnt und wir haben zusammen Mittag gegessen – Bratkartoffeln mit Gurken-Tomaten-Salat.

Ich bin müde und lege mich gegen 15 Uhr ins Bett. Döse ein. Ein Anruf von einer unbekannten Nummer weckt mich. Es muss Stefanie sein.

"Hallo, wo bist du denn? Immer noch in Borsum?", fragt sie.

"Ja."

"Ich fahre jetzt nach Harsum. Ich muss noch das Fahrrad von Florian in den Schuppen zurückbringen."

Oh shit denke ich. „Alles klar, tue das.“, erwidere ich emotionslos.

Dine halbe Stunde später habe einen roten Scheitel am Fenster sich zum Balkon bewegen sehen. Stefanie? Ich ging um das Haus herum, aber niemand war da.

Etwas später bekomme ich einen weiteren Anruf von Stefanie. Sie ist beim Wucherpfennig Café in Borsum. Sie sagt, ich könne rüberkommen. Ich gehe dahin.

Dort hat sie mit einem älteren Pärchen gesprochen. Auf der Schulter hatte sie einen Bogen und hat Käsekuchen und Latte Macchiato getrunken. Draußen stand noch ihr Korb, in dem drei scharfe Pfeile steckten.

Ich habe Stefanie klar mitgeteilt, was meine Familie will: Wenn sie nicht möchte, dass ich oder meine Familie die Polizei anrufen, dann darf sie nicht mitten in der Nacht klingeln und auch nicht auf den Balkon klettern. Mit viel Gelaber drum herum hat sie so in der Art „zugestimmt“.

Ich habe sie gefragt, ob sie nur mich Schatz nennt. Nein, sie nennt auch ein paar andere Menschen so. "Oh, und ich dachte, ich bin etwas Besonderes für dich", antwortete ich.

sie wollte dann mit Mir zum Dorffest gehen, dass hier in Borsum stattfindet.

„Geh am besten allein hin, ich Bin müde und entspanne mich lieber in der Badewanne zu Hause“, erklärte ich.

Auf dem Dorffest hat sie mich nochmal angerufen. Ich habe ihr Dankeschön von Oxana für die Blumen überbracht. "Gerne. Sie waren umsonst. Ich habe sie gepflückt.", antwortete sie darauf.

Jemand hat ihr einen Döner bezahlt. Eine Person, die Laura und Oxana kannte. Stefanie wollte per PayPal diese Person bezahlen, aber das geht ja nicht, weil sie keinen Zugang zu ihrem PayPal-Konto hat, weil sie auf ihrem verlorenen Handy das Einloggen bestätigen musste. Das hat sie von meinem Handy aus versucht. Es hat nicht funktioniert und sie ist zurück zum Dorffest gegangen.

Ich habe mein Handy auf lautlos gestellt und ein Bad genommen.

Nach dem Bad wollte Mama mit mir essen und hat leckere Samsà gemacht. Wir waren beide gut drauf, bis es an der Tür geklingelt. Stephanie stand mit einem Mann an der Tür und Und mir unterstellt, dass ich die Polizei gerufen habe. Dabei habe weder ich noch Mama die Polizei Polizei gerufen. Das muss jemand vom Dorffest gewesen sein.

Ein Mann vom Dorffest hat sie „nach Hause“, gebracht, so wie die Polizei das wollte, also zu uns in die Wohnung… dann ist der Mann weggegangen.

Ich habe mit ihr vor der Tür geredet. Sie wollte mit mir spazieren gehen. Ich habe Mama gesagt, dass ich gleich nach dem Spaziergang zurückkomme und wir denn essen können. Meine Mutter wurde plötzlich wütend und sagte, ich solle meine Sachen packen und gehen. Das hat mich direkt auf die Palme gebracht. Als ich das machen wollte, sagte sie das Gegenteil. Das hat mich nochmal sehr getriggert, und ich bin trotzdem mit Stefanie spazieren gegangen.

Stefanie zeigte Verständnis für meine Mutter. „Sie hat doch gesagt, dass sie müde ist. Nimm deine Sachen und wir fahren zusammen nach Hannover. Ich bezahle uns beiden das Boxhotel.“

Ich wollte nur eine kurze Runde drehen, damit meine Mutter sich keine Sorgen macht. Stefanie stimmte zu, versuchte mich aber immer weiter zu überzeugen, den Spaziergang zu verlängern. Sie erzählte, dass sie aus Notwehr schon jemanden umgebracht hat. Das verunsicherte mich und ich wollte zurück.

„Ja, wir gehen da noch rüber, dann kannst du nach Hause und ich fahre nach Hannover“, sagte sie. Es hat nicht funktioniert, sie hat sich beim Blumenpflücken verloren und reagierte nicht mehr darauf, dass ich jetzt nach Hause gehen will. „So, ich gehe jetzt“, sagte ich und ging dann auch.

Zu Hause hat Mama mit Laura telefoniert und über mich und Stefanie gelästert.

Gegen 21:30 Uhr hat jemand an der Wohnung geklingelt. Ich machte die Tür auf, aber niemand war da. Ich ging um die Ecke, da wo die Balkone sind. Stefanie stand dort herum, sehr gereizt, und gab mir die Schuld für alles. Sie sagte, ich achte nicht auf ihre Gefühle und lasse sie stehen, ohne etwas zu sagen.

Sie wollte von meinem Handy aus ein Taxi von Borsum nach Großburgwedel anrufen. Ich habe ihr diese Möglichkeit gegeben, aber ich wusste, dass sie den Taxifahrer nicht bezahlen kann. Sie behauptete, Andi würde das übernehmen. Bei meinenr Mutter kann sie nicht übernachten, weil dass meine Mutter nicht will. Schließlich hat Stefanie das Sofa vollgepinkelt, das Bad unter Wasser gesetzt und noch vieles mehr angestellt.

Eine halbe Stunde habe ich mit ihr gewartet. Sie hatte irgendwo eine Zigarette gefunden und auch ein Feuerzeug beschafft. Wir haben zusammen geraucht. Vielleicht ist das unsere letzte Zigarette?

Während wir rauchten, hat mich meine Mutter angerufen und gefragt, wo ich bin. Es war ein purer Terror am Handy. Ich habe aufgelegt. Die daneben stehende Stefanie hat es mitbekommen. Sie sah grundsätzlich niedergeschlagen aus, aber das Telefonat mit meiner Mutter hat sie scheinbar noch mehr belastet. Sie sagte, dass sie unterzuckert ist und dringend etwas Süßes braucht, und setzte sich auf den Bordstein neben der Kirche.

Ich lief zurück nach Hause und holte ein Glas Marmelade mit einem Teelöffel. Ich gab es Stefanie. Sie schaute nur das Glas an, redete wirres Zeug und schien vergessen zu haben, dass sie unterzuckert ist. Ich fühlte mich in diesem Moment verarscht.

Plötzlich sah ich meine Mutter auf uns zulaufen. Sie hatte sich Sorgen gemacht, weil ich ihr gesagt hatte, die Marmelade sei für Stefanie wegen ihrer Unterzuckerung. Mama hat nämlich selbst immer richtig Angst vor Unterzuckerung.

Sie setzte sich vor uns in die Hocke und begann zu weinen. Mama sagte, dass die Situation sie sehr belaste, dass sie keine Privatsphäre mehr zu Hause habe und sich dort nicht mehr wohlfühle. Plötzlich zeigte Stefanie Verständnis. Sie hörte zu und war empathisch zu meiner Mutter. Mit mir dagegen redete sie sehr vorwurfsvoll und etwas herablassend. Es kam mir so vor, als würde sie mir überhaupt nicht zuhören.

Dieser plötzliche Wechsel gab mir zu denken. Irgendwie hatte ich das Gefühl, als wäre es nicht die Krankheit, die sie zu dem Menschen macht, der sie ist, sondern ihre manipulative Art. Sie sucht sich einfach die Persönlichkeit aus, mit der sie am besten ihr Gegenüber manipulieren kann.

Endlich kam das Taxi. Stefanie setzte sich hinein und redete etwas mit dem Taxifahrer, was ich und meine Mutter nicht verstanden haben.

„Gehört die zu euch?“, rief der Taxifahrer aus dem geöffneten Fenster.

„Ähm, nein“, antwortete ich spontan. „Sie saß am Bordstein und war unterzuckert. Wir haben für sie das Taxi gerufen.“ Diesmal wirst du mich nicht manipulieren, Stefanie, dachte ich, als ich das sagte.

Das Taxi wendete und blieb stehen. Ich schaute durch die geöffnete Scheibe den Taxifahrer an, der Stefanie anschaute und ängstlich sagte: „Okay, okay, wir fahren.“

Ich gehe mit Mama nach Hause.