Alexander Fufaev
Ich heiße Alexander FufaeV und hier schreibe ich über:

14. Juni 2024: Mit Stefanie in Borsum

14. Juni 2024. Am Morgen ist sie zu mir nackt ins Bett gekommen. Wir haben gekuschelt. Nur gekuschelt.

Sie nahm mein Handy und rief Chris von meinem Handy an und fragte, ob sie die leeren Flaschen einsammeln soll. Währenddessen machte ich ihr einen schwarzen Tee mit Milch und brachte den ihr ans Bett. Sie trank nur einen Schluck und vergaß den Rest, den ich dann selbst trank, obwohl er dann mittlerweile kalt war. Sie hat dann noch meine Mutter Angerufen und gefragt, ob Ob sie etwas aus Ihrer Garderobe ausleihen kann. meine Mutter stimmte zwar zu, schrieb mir aber später per E-Mail, dass sie nicht Nein sagen konnte. Stephanie hat sich ein schickes weißes Kleid ausgesucht, das bis zu den Knien reichte.

Zum Frühstück machte ich ihr erneut schwarzen Tee, den sie mit über fünf Löffeln Zucker versüßte. Obwohl sie nur die Hälfte eines Brötchens aß, wollte sie eigentlich ein ganzes.

Es folgte ein E-Mail Austausch am Laptop mit meiner überlasteten Mutter, die Stress mit Julien hatte. Währenddessen hat Stefanie geduscht. Sie hat mir all das per E-Mail geschrieben, weil sie nicht wollte, dass Stefanie das mithört.

Als ich ins Badezimmer schaute, weil Stefanie sehr lange geduscht hatte, sah ich, dass sie das gesamte Badezimmer unter Wasser gesetzt hatte. Sie hatte den Schlauch der Waschmaschine, der normalerweise das Schmutzwasser in die Badewanne ableitet, auf den Boden geschmissen, und das Abwasser wurde dann auf den Boden ausgepumpt. „Was hast du getan? Meine Mutter wird durchdrehen, wenn sie das sieht!“, reagierte ich panisch und nahm einen Wischmopp in die Hand.

Sie bemerkte die Flut erst als ich ihr das gesagt habe.

“Oh, Entschuldigung, ich habe nicht gesehen, dass der Schlauch zur Waschmaschine gehört. Lass das, ich mach den Boden gleich sauber“

Nachdem Duschen versprach mir Stefanie, etwas von Stephen Hawking und aus dem Neuen Testament vorzulesen, vergaß es aber und entschied sich stattdessen, Schimmel im Bad zu entfernen.

Laura kam kurz vorbei, konnte Stefanie's Art aber nicht ertragen und ging schnell wieder. Laura hat den Arm ihres Pullovers auf der Toilette gebleicht, weil sie Wand angefasst hat, die von Stefanie mit Schimmelentferner eingesprüht wurde.

Wir hingen Wäsche auf und machten einen Spaziergang am Feld. Sie hat eine süße Nachricht auf dem Kühlschrank hinterlassen. eine Nachricht an Kühlschrank

Wir gingen am Feld. Ich versuchte ein ernstes Gespräch anzufangen und fragte sie, ob sie mich mag und ob wir lange zusammen sein wollen. Nachdem sie zugestimmt hatte, wollte sie weitergehen. Als Bedingung wollte ich, dass sie in die Klinik geht. Sie hat erstaunlicherweise zugestimmt.

Im Dorf hat sie gesagt, dass sie kurz zum Laden geht und sich etwas Süßes holt, weil sie unterzuckert ist. Ich stimmte zu und ging nach Hause um dort auf sie zu warten. Dann würden wir zur Klinik gemeinsam fahren.

Vor dem Haus telefonierte ich mit Tobi. Er hat den Unfall mit Laura mitbekommen und hat mich vor Stefanie gewarnt, dass sie nicht noch mehr Scheiße baut.

Zurück zuhause bemerkte ich, dass sie während sie schlief auf das Sofa gepinkelt hatte, ohne es zu merken, weil sie so müde war.

Scheiße! Meine Mutter wollte vorbeikommen. Schnell habe ich das Sofalaken gewaschen und trockengeföhnt.

Später rief ich Stefanies Betreuer an, der mir berichtete, dass ihre Handtasche tatsächlich gestohlen worden war und sie Geld für Lebensmittel bekam, jedoch für andere Dinge ausgab. Er war dankbar, dass ich helfen konnte, sie ins Klinikum zu bringen. Es vergingen Stunden ohne eine Rückkehr von Stefanie. Ich legte mich schlafen, allein.