Alexander Fufaev
Ich heiße Alexander FufaeV und hier schreibe ich über:

12. Juni 2024: Sex mit einer 20 Jahre älteren Göttin und das Sturmklingeln in der Nacht.

12. Juni 2024. Ich bin gegen 7:00 Uhr morgens aufgewacht, weil Stefanie bereits an meinem Handy war, Instagram installiert hatte und darauf Fußballvideos schaute. Sie wollte mich offenbar nicht schlafen lassen, denn wenn ich mich auf die andere Seite drehte, sprang sie über mich und stellte mir verschiedene Quizfragen über Fußball. Ich antwortete einfach irgendwas, nur um weiter schlafen zu können. Doch die Quizfragen hörten nicht auf, also beschloss ich, wach zu bleiben.

Ich legte mich auf den Rücken und kuschelte mich seitlich an sie. Schnell bekam ich eine Erektion. Stefanie war bereits nackt. Ich zog meine Unterhose aus, um ebenfalls nackt zu sein.

Sie spürte meine Erektion, drehte ihr Gesicht zu mir und wir begannen uns zu küssen. Sie legte das Handy weg, drehte sich zu mir und ich legte mich auf den Rücken. Sie ging unter die Bettdecke und begann, mir einen zu blasen.

Morgens bin ich immer sehr erregt und ich war schon kurz davor, nach ein paar Minuten zu kommen.

„Stephanie?“

Sie kam zu mir hoch. „Ja?“, flüsterte sie und schaute mich mit ihrem Schlafzimmer Blick an.

„Ich sag dir Bescheid, wenn ich komme.“

„Sehr nett von dir, dass du mich vorwarnst.“ Sie küsste mich auf die Lippen.

Sie blies weiter, bis ich mein Becken anhob und mein Körper wegen starker Erregung an zu zittern anfing. Kurz bevor ich kam, hörte sie auf und masturbierte mich weiter, bis ich auf meinen Bauch ejakulierte.

Mit ihrem nackten Körper legte sie sich auf mich und rieb sich an mir. Das Sperma verteilte sich auf unseren Bäuchen. Unsere Gesichter waren ganz nah und wir schauten uns in die Augen. Sie strich mir durch die Haare. Wir lagen noch so eine Weile da.

„So, jetzt duschen wir“, sagte sie und rollte sich zur Seite aufs Bett.

Ich stand als Erster auf und ging direkt in die Dusche, direkt am Bett rechts von uns. Sie kam direkt nach. Sie nahm ein Stück Seife in die Hand, schaltete die Dusche an und begann, mich überall einzuseifen. Besonders intensiv wusch sie meinen Intimbereich, meinen Penis, die Hoden und den Afterbereich. So intensiv, dass mein Penis wieder steif wurde.

„Du brauchst scheinbar kein Viagra im Gegensatz zu meinen Ex-Freunden“, meint Stephanie und schaut sich meinen steifen Penis an.

„Kein Wunder bei so einer intensiven Einseifemethode“, scherze ich.

Nach dem Duschen räumten wir das Chaos im Zimmer auf. Stefanie redete dabei ununterbrochen, was mich schnell nervte. Diesmal schafften wir es tatsächlich, rechtzeitig aus dem Hotel auszuchecken.

Die Zugangskarten für die anderen Hotelzimmer gaben wir bei der Rezeption einer Frau ab. Ich fühlte mich überhaupt nicht ausgeschlafen, also holte ich mir in der Lobby des Hotels einen Kaffee aus dem Automaten. Ich setzte mich auf einen Stuhl in der Lobby und sah, wie die Frau an der Rezeption Stefanie sehr merkwürdig anschaute. Stefanie hatte Loriot-Bücher aus dem Schrank im Flur geholt und blätterte darin, während sie vor sich hinredete.

Ich wollte jetzt eigentlich gehen, also ging ich zu ihr rüber und sagte: „Lass uns jetzt gehen und ein Brötchen essen.“

„Ja, Schatz, ich bin gleich fertig“, sagte sie mit hoher Stimme. „Wir können ja jetzt einen Kaffee trinken und ein Brötchen bei Back Factory am Bahnhof essen.“ Sie senkte wieder ihren Kopf und blätterte noch eine Weile weiter.

Ich nahm ihre schwere Tasche und begab mich zum Ausgang. Sie sah mich und ließ zum Glück die Bücher liegen, um mitzukommen.

Wir gingen also in Richtung des Bahnhofs entlang einer Straße, wo es keine Läden gab. Keine Läden bedeuteten bei Stefanie, dass sie sich nur durch Reden ablenken konnte und nicht durch die Läden, die sie besuchen konnte. Wir blieben an einer roten Ampel stehen. Stefanie schien ungeduldig zu sein, also überquerte sie die rote Ampel und zog mich an der Hand mit. Nachdem wir fast die andere Straßenseite erreicht hatten, bog sie plötzlich nach links in eine Parkplatzeinfahrt ab.

„Wo willst du hin? Lass uns einfach wie normale Menschen den Fußgängerweg nehmen“, sagte ich, während sie meine Hand losließ und weiter in Richtung der Einfahrt ging.

Ich blieb stehen.

„Hier regnet es nicht und hier kommen wir am schnellsten in die Ernst-August-Galerie“, sagte sie. Ich schüttelte scherzhaft den Kopf (das habe ich von ihr übernommen) und folgte ihr.

Wir folgen der Einfahrt schlangenförmig nach oben. Sobald wir hören oder sehen, dass ein Auto von unten nach oben fährt, gehen wir an den Rand der Straße, damit das Auto an uns vorbeifahren kann. Mittlerweile sind fünf oder sechs Autos an uns vorbeigefahren, und jedes Mal, wenn ich die Insassen anschaue, sehen sie uns skeptisch an.

Oben auf dem Parkplatz gehen wir durch einen Notausgang, wo eigentlich kein Zutritt erlaubt ist. Wir gehen durch einige Gänge und landen dann tatsächlich in der Ernst-August-Galerie.

wir bleiben bei einigen Läden in der Ernst August Galerie stehen. Stephanie geht hinein und schaut sich die Kleidungsstücke oder Unterwäsche. Ich warte immer draußen vor dem Laden auf sie.

Bei einem Laden mit Eiswaffeln bleiben wir stehen. „Schatz, ich möchte eine Eiswaffel essen. Möchtest du auch?“, fragt sie mich wieder mit einer sehr hohen Stimme.

„Wir wollten doch zu Back Factory gehen und dort frühstücken!“, erwidere ich.

„Aber ich möchte erst eine Eiswaffel essen.“

Das war mir jetzt zu blöd. Ich kramte in meiner Jackentasche, fand zwei 10-Euro-Scheine und gab sie ihr.

„Hier, hol dir eine Eiswaffel und dann kannst du noch frühstücken. Ich fahre jetzt kurz nach Hause und dann in die Bibliothek. Ich muss noch etwas tun. Ich kann nicht die ganze Zeit hier nur chillen“, suchte ich mir eine Ausrede, um etwas Ruhe von Stefanie zu haben.

Sie stimmte zu, und ich konnte gehen. Was für eine Erleichterung, als ich vom Bahnhof in Richtung Kröpcke spazierte. Da ich zu Hause nichts zu essen hatte, setzte ich mich einfach bei Back Factory am Kröpcke hin und kaufte dort eine Flasche Wasser und zwei vegane Brötchen. Ich habe schon lange nicht mehr so viel Durst verspürt. In den letzten Tagen habe ich ganz wenig getrunken, vor allem, weil meine Trinkflasche weg war.

Danach fuhr ich in die WG und setzte mich etwas mehr mit der bipolaren Störung auseinander. Erst jetzt wurde mir klar, warum und wie Stefanie tickt. Ihre fehlende Reflexionsfähigkeit in der manischen Phase, die rastlose und unverhältnismäßige Geldausgabe, fehlende Hemmungen und Selbstüberschätzung, Gedächtnisprobleme, übertriebenes Selbstbewusstsein, übertriebene Direktheit in der Öffentlichkeit und ein sehr schneller, zusammenhangloser Redefluss – das alles traf auf Stefanie zu.

Die Manie ist oft genauso überfordernd wie die Depression für die Betroffenen. Nicht jede Familie schafft es, dem geliebten psychisch kranken Menschen zu helfen, weshalb die Betroffenen selbst psychologische Hilfe brauchen. Kein Wunder, denke ich, das merke ich auch an mir, dass Stefanies psychische Erkrankung mich selbst psychisch belastet.

Nachdem ich gelesen hatte, dass man die Person in der manischen Phase möglichst nicht der Reizüberflutung aussetzen und auf ausreichenden Schlaf achten soll, stellte ich auf meinem Smartphone, das Stefanie ständig benutzte, die Downtime auf Mitternacht ein und sperrte sie mit einem Passwort, damit Stefanie nicht bis spät in die Nacht an meinem Handy saß und sich irgendwelche Videos auf Facebook oder Instagram anschaute. Vielleicht schenke ich ihr auch das Buch von Eckhart Tolle und bringe sie dazu, es zu lesen. Lesen mag sie auf jeden Fall, denn sie hat gesagt, dass sie in der Klinik schon tausende Bücher gelesen hat. Das glaube ich ja sogar, denn sie hat einen enormen Wissensschatz.

Gegen 15:00 Uhr hat mich Stefanie angerufen. Ich freute mich, weil ich dachte, dass sie endlich ein eigenes Handy hat, weil ihr Betreuer ihr Geld dafür gegeben hatte. Doch es war nur das Handy eines Passanten. Ich sagte ihr, dass ich nicht in der Bibliothek sei, sondern zu Hause in der WG auf der Yogamatte liege und mich ausruhe.

„Dann leg dich hin auf deine Yogamatte.“

„Tue ich bereits.“

„Gut, dann erledige ich meine Sachen und komme gegen 18 Uhr zu dir“, sagte sie.

„Okay, bis dann“, sagte ich, obwohl ich das eigentlich nicht wirklich wollte. Ich hab das Laptop zugeklappt und habe mich wirklich hingelegt und Augen zugemacht. Ich musste Kraft für heute Abend tanken, wenn Stefanie wieder da ist.

Ich habe meine Mutter angerufen und ihr von Stepfanie erzählt und dass sie eine bipolare Störung hat. Weil sie mich fragte, wie alt Stefanie ist, sagte ich ihr die Wahrheit: „52, so alt wie du.“ Auch wenn Stefanie 20 Jahre älter war als ich, sah sie trotzdem für ihr Alter verdammt gut aus. Besonders ihre verspielte, energiegeladene Art machte sie sehr attraktiv. Zumindest, wenn man noch nicht lange Zeit mit ihr verbracht und selbst noch viel Energie hatte.

Beim Telefonieren mit Mama habe ich geweint, als ich erzählte, dass Stefanie ein großes Herz hat und jedem Obdachlosen hilft, obwohl sie selbst nichts hat.

„Armes Mädchen“, sagte meine Mutter. „Ihr könnt jederzeit zu mir kommen.“

„Mal schauen vielleicht kommen wir in den nächsten Tagen vorbei“, erwidert ich.

Ich wusste nicht, ob ich Stefanies Geschichten glauben sollte. Ich wollte es glauben, aber vielleicht ist sie wirklich aus einer Klinik entflohen? Vielleicht wurde ihre Tasche gar nicht geklaut. Ich scrollte durch die Anrufe, die Stefanie auf meinem Smartphone getätigt hatte, und rief alle an, bis ich auf die Nummer ihrer Stiefmutter stieß. Sie ging ran. Ihre Mutter bestätigte mir, dass Stefanie in der Klinik stationiert ist, aber ihre Medikamente nicht nimmt. Oder sie nimmt sie ein und drückt, sobald die Wirkung nachlässt, auf den gesetzlich vorgeschriebenen roten Knopf, sodass sie jederzeit quasi legal aus der Klinik fliehen kann.

Ihre Mutter klang eigentlich ganz nett, nicht so, wie Stefanie sie beschrieben hatte. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass in dieser Familie Gräueltaten passiert sind…

Es war 18:00 Uhr. Stefanie ist nicht gekommen. 19:00 Uhr. 20:00 Uhr. In diesem haben die sie nicht mehr gekommen. Gegen 23:00 Uhr hab ich das Licht ausgemacht, habe mich hingelegt und bin eingeschlafen.

Ich wache auf. Ich weiß nicht, warum. Ich schaue auf die Uhr: Es ist 3:00 Uhr nachts. Jemand klingelt an der Tür. Mir wird sofort klar, dass es nur Stefanie sein kann. Ungefähr eine Minute später klingelt sie erneut. Mein Herz beginnt zu rasen. Hoffentlich hören das meine Mitbewohner nicht, denke ich. Ich will nicht, dass sie dadurch aufwachen, denn morgen müssen sie im Gegensatz zu mir zur Arbeit. Stefanie klingelt noch einmal. Bitte hör auf zu klingeln, denke ich. Irgendwie ist das gruselig. Ich bekomme Angst. Sie klingelt nochmals und dann direkt noch einmal. Und noch ein drittes Mal. Jedes weitere Klingeln erzeugt noch mehr Angst in mir. Es kommt mir so vor, als würde sie das mit Absicht machen, als würde sie mir absichtlich Angst einjagen wollen. Ich stecke beide Zeigefinger in die Ohren, mache die Augen zu und versuche, so einzuschlafen. Das nächste Klingeln höre ich etwas abgedämpft, aber ich höre es trotzdem. Irgendwann schlafe ich wieder ein.