Alexander Fufaev
Ich heiße Alexander FufaeV und hier erkläre ich das folgende Thema:

Ideale und reale Stromquelle

Erklärung

An eine reale Stromquelle (sie hat einen Innenwiderstand), die den Strom \(I\) vorgibt, wird ein Verbraucherwiderstand \(R\) angeschlossen. Bei einer realen Stromquelle hängt der Strom \(I\) von der Wahl des Verbraucherwiderstands ab:

Um nun zu messen, wie groß der Strom durch den Verbraucherwiderstand \(R\) fließt, muss ein Strommessgerät (Amperemeter) in Reihe mit diesem Verbraucherwiderstand geschlossen werden. Im Fall eines realen Strommessgeräts hat dieser einen Innenwiderstand \(R_{\text A}\).

fufaev.org Einfacher Schaltkreis für eine Strommessung
Einfacher Schaltkreis für eine Strommessung

Dadurch wird der Strom \(I\) aber verfälscht, denn dieser wird durch das dazu geschaltete Amperemeter verkleinert:

Das Verhältnis von Gl. 1 und Gl. 2 gibt den Faktor \(F\) an, um den der gemessene Strom 2 vom tatsächlichen Strom 1 abweicht:

Um also möglichst eine zuverlässige Strommessung zu haben, muss der Innenwiderstand des Amperemeters möglichst klein sein. Oder äquivalent dazu sollte der Verbraucherwiderstand, durch den der Strom gemessen wird, viel größer sein als der Innenwiderstand des Amperemeters: \( R \gg R_{\text A}\).

Unterschied zwischen realem und idealen Strommessgerät

Ein ideales Strommessgerät hat im Gegensatz zum realen Strommessgerät keinen Innenwiderstand: \( R_{\text A} = 0 \). Somit verfälscht es nicht die Strommessung.